/Angeline’s Portugal Golf-Resort-Tour 03|2018

Angeline’s Portugal Golf-Resort-Tour 03|2018

Mein Anspruch ist hoch! Gerne möchte ich Ihnen meinen persönlichen Eindruck von den Golfresorts vermitteln, wenn Sie mich danach fragen. Deshalb habe ich entschieden, die Resorts, die ich in meinem Portfolio anbiete, zu besuchen, um Ihnen somit das richtige Hotel empfehlen zu können. Als erste Destination entschied ich mich für Portugal. Hier der Eindruck der Reise, die vom 22. – 31.03.2018 stattfand:

Am Donnerstag, 22. März 2018 flog ich von Palma de Mallorca mit einem Stopp-Over nach Porto. Dort traf ich mich mit meiner Freundin Ellen, die aus Deutschland angeflogen kam. Ellen und ich kennen uns seit über 20 Jahren und haben auch in Deutschland zusammen gearbeitet. Sie ist eine erfahrene Marketing Managerin und berät viele Unternehmen, wenn es darum geht, Entscheidungen rundum kundenorientierte Aktivitäten zu treffen. Sie begleitet mich auf der Portugal-Tour.

Da ich am Donnerstag erst um 19:30 h in Porto landete, wollte ich nicht noch am gleichen Tag nach Ponte de la Lima fahren. Deshalb entschied ich mich für das Axis Porto Business & Spa Hotel. Es gehört zu der gleichen Kette wie das Axis Ponte de Lima. Das Hotel ist vom Flughafen aus leicht zu finden und der Empfang war sehr freundlich. Das Zimmer und Bad sind sehr sauber und geräumig genug. Da wir nicht noch groß in die Stadt hineinfahren wollten, haben wir auch im Hotel zu Abend gegessen. Wir wählten eines der empfohlen Gerichte und wurden nicht enttäuscht. Geschlafen habe ich trotz schnarchender Zimmergenossin hervorragend. Kissen und Matratze perfekt. Ganz toll war am nächsten Morgen das Frühstück. Geboten wird eine große Auswahl an Herzhaftes und Süßes. Als Teetrinkerin hat mir besonders gut gefallen, dass es ein Heißwassergerät gab und deshalb der Tee richtig gut aufgegossen werden konnte. Etwas gewundert hat mich die direkte Umgebung des Hotels, aber das störte weiter nicht. Am nächsten Morgen sind wir in die Stadt gefahren und haben mit dem Auto eine Besichtigungstour gemacht. Nach dem Lunch in dem kleinen netten Restaurante Pisca am Ufer des Douro fuhren wir am Nachmittag nach Ponte de Lima. Am Freitagnachmittag aus Porto herauszukommen, war eine richtige Herausforderung. Deshalb kamen wir erst relativ spät in Ponte de Lima an.

Das Hotel Axis Ponte de Lima liegt außerhalb des Ortes, direkt am Golfplatz. In Wirklichkeit macht es etwas mehr her als auf den Fotos. Die Einrichtung erinnert an den 70er Jahren und hat so sein bestimmtes Flair. Alles ist tiptop sauber und das Zimmer ist groß genug. Gegessen haben wir im Restaurant Migaitas vom Clubhaus. War gut. Ellen hatte Lam, ich ein Steak. Es fand eine kleine Geburtstagsfeier statt und wir bekamen vom freundlichen Kellner ein Stückchen der Torte.

Gestärkt in den Tag zu starten, ist wichtig. Das Frühstück wird dieser Anforderung gerecht. Es war nicht so üppig wie im Axis in Porto aber von Allem war mehr als genug da. Schließlich hat dieses Hotel ja drei Sterne und die verdient es auf jeden Fall. Hier könnte ich auch länger Urlaub machen. Aber wir sind auf Golfresort-Kennenlern-Tour und müssen heute weiter in Richtung Lissabon. Bevor wir jedoch die lange Tour starten, bekomme ich trotz Tournee von Philippe, dem netten Pro, eine kurze Tour per Buggy über den Golfplatz. Der Platz ist eine ganz schöne Herausforderung für jedes Niveau und eine echte Inspiration für Golfliebhaber. Der mit ehrwürdigen Kastanien und Eichen bewachsene Kurs wurde als zwei Schleifen mit je neun Loch angelegt. Die umgebenden Weinberge schaffen eine harmonische Umgebung und bieten wundervolle Ausblicke auf das Tal des Lima und die typische Landschaft Minhos. Das 3. Loch (Par 5) ist das längste in Portugal: beeindruckende 622 Meter. Übrigens Golfer, die nicht immer auf dem gleichen Platz spielen wollen, haben hier im Norden die Auswahl zwischen sieben Golfplätzen. Da kommt keine Langeweile auf.

Da Sie bestimmt länger als eine Nacht in Ponte de Lima bleiben, empfehle ich Ihnen wärmstens, vom SPA-Bereich Gebrauch zu machen. Der wird unabhängig vom Hotelmanagement geführt und Bewohner aus der Umgebung haben ebenfalls die Möglichkeit, die Einrichtungen zu nutzen. Es gibt ein großes Schwimmbad (19 m lang), ein toll ausgestattetes Fitnessstudio sowie eine türkische Sauna. Für Hotelgäste ist die Nutzung im Zimmerpreis enthalten.

Fazit: Kombinieren Sie Ihre Reise mit einem zweitägigen Besuch an Porto und planen Sie auch Zeit ein, den Norden von Portugal bis an die spanische Grenze kennenzulernen. Die Umgebung ist wirklich sehr schön und Sie werden erstaunt sein, wie gut und günstig Sie essen und trinken können. Diverse Kombinationsangebote Porto/Ponte de Lima mit und ohne Golf sowie Gourmet- und Weintour halte ich für Sie bereit.

Am Samstag, 24. März 2018 machen wir uns auf dem Weg nach Óbidos. Auf der Karte entdecke ich, dass wir an dem Wallfahrtsort Fátima vorbeifahren. Da wir schon spät dran sind und uns Francisco Baptista, Direktor vom Evolutee Royal Óbidos Golf & Spa Resort erwartet, entscheiden wir weiterzufahren und erst am nächsten Tag Fátima zu besichtigen. Details zu unserem Abstecher finden Sie im Tripadvisor.

Wenn Sie in Ihrem Navigationssystem den kompletten Namen des Hotels eingeben, kommen Sie ohne Umwege hin. Seien Sie getrost, Ihre elektronische Copilotin weiß den Weg. Hören Sie auf sie. In diesem Teil Portugals sind im Laufe der Jahre jede Menge Resorts entstanden. Óbidos soll zu einem Paradies für Golfer werden und der Algarve Konkurrenz machen. Das Hotel liegt oberhalb am Hügel und bietet einen atemberaubenden Blick über die Landschaft bis zum Atlantik. Die Golfplätze Royal Óbidos und Westcliff liegen direkt aneinander. Der BOM Sucesso Golfcourse und Praia d’el Rey liegen nebenan.

Mich hat das Evolutee Royal Óbidos Golf & Spa Resort sehr angenehm überrascht. Es war die Absicht, dem Gast beim Betreten des Hauses einen bleibenden Eindruck zu verschaffen. Das gelingt schon zum einen aufgrund des sehr freundlichen Empfangs an der Rezeption und zum anderen aufgrund der Einrichtung. Die Fotos auf der Webseite stellen schon einiges dar; in Wirklichkeit wird der Eindruck noch übertroffen. Auch die Zimmer sind sehr schön und geräumig. Von der Wanne aus auf die mir zu Füßen liegenden Golfplätze mit Weitblick über das Meer zu blicken, ist ungemein entspannend.

Wir haben im Restaurant des Hotels zu Abend gegessen. Das Essen war gut und der Wein hervorragend. Sollten Sie längerer Zeit bleiben, besuchen Sie auch das Restaurant im Clubhaus sowie die Clubhäuser der umliegenden Golfplätze. Oder Sie fahren nach Óbidos oder Vau.

Fazit: Ein tolles Hotel, das von Gästen geliebt wird, die Wert auf ein gehobenes Ambiente legen.

Sonntag, 25. März 2018 – Wir machen einen Schlenker über Fátima. Deshalb kommen wir erst am späten Nachmittag in Cascais, das nur ca. 40 km von Lissabon entfernt liegt, an. Das Quinta da Marinha ist mit unserer digitalen Begleiterin wieder leicht zu finden.  Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie es in ca. 20 Jahren etwas nördlicher in Óbidos und Umgebung aussehen wird. Ein großer Vorteil bei allen Resorts, die wir bis jetzt besucht haben, finde ich ist, dass die Hotels niedrig im Bau gehalten wurden. Dieses 5-Sternen Haus liegt auch wieder direkt am Golfplatz Quinta da Marinha. Die meisten Gäste sind demnach Golfer. Das Alter ist gemischt; es sind Paare da, aber auch Eltern mit Kindern (Osterferien) sowie einige kleinere Gruppen. Zum Abendessen bringt uns der Hotelshuttle an das eigene am Meer gelegene Fischrestaurant Montemar. Wir erleben einen spektakulären Sonnenuntergang bei einer sehr, sehr leckeren Fischplatte mit einem exquisiten Weißwein. Beim Frühstück am nächsten Morgen, das auch wieder üppig ausfällt, begrüßt uns der Inhaber und Hoteldirektor João Pinto Coelho. Am Wasser entlang machen wir uns auf dem Weg Richtung Süden. Cascais und Estoril sind hübsche Städtchen mit vielen Hotels und weißen Sandstränden. Bei einem längeren Aufenthalt eignen sich diese Orte für eine Besichtigung und Lunch oder Abendessen.

Fazit: Ich empfehle das Quinta da Marinha an Golfer, die als Paar oder Gruppe verreisen.

Montag, 26. März 2018 – Nach einer vierstündigen Fahrt von Cascais an die Algarve werden wir  an diesem Montagnachmittag sonnig erwartet. Auch der Empfang vom Hotelpersonal des Penina Hotel & Golf Resort in Portimão ist unglaublich freundlich und zuvorkommend. Das Gepäck wird uns abgenommen und beim Check in wird uns einen Drink angeboten. Ellen und ich bekommen jede eine eigene Junior Suite mit Aussicht auf den Pool und den dahinter liegenden Golfplatz. Es folgt eine Tour durch das Hotel, das bereits Mitte der 1960er Jahre von einem englischen Ehepaar erbaut wurde. Die Einrichtung ist nach wie vor klassisch elegant. Abends im Sagres Restaurant wo das Büffet Dinner serviert wird, bekommen wir einen Einblick in die Gästerange.  Deutsch und Englisch ist die meist gesprochene Sprache. Es sind einige Golfgruppen da und die Stimmung ist angenehm locker. Das Büffet bietet eine reiche Auswahl an nationale und internationale Gerichte. Wir entscheiden uns für den Rosé vom Haus, was sich als gute Wahl herausstellt.

Fazit: Gutes traditionsreiches Hotel für Paare und Golfgruppen.

Dienstag, 27. März 2018 – Jetzt, wo wir an der Algarve sind, sind die Abständen zwischen den weiteren Resorts nicht mehr so weit. Deshalb entscheiden wir uns, direkt nach einem reichhaltigen Frühstück einen Abstecher nach Lagos zum Onyria Palmares Beach House zu machen.

Dieses Hotel wird vom António Pinto Coelhe geführt, der Zwilingsbruder von João, der das Quinta de Marinha in Cascais führt. Es ist das neue Vorzeigeprojekt der Familie Pinto. Wir begrüßen auch die Eltern von António. Sein Vater erzählt uns, wie er bereits vor ca. 20 Jahren von der Öl- in die Hotelbranche wechselte. Das Palmares Beach House ist das neue Baby der Familie. Gestartet wurde mit den Vorbereitungen dieses Projekts bereits in 2006. Baubeginn des Golfplatzes Palmeres Golf war in 2010. Das kleine Boutique Hotel wurde im April 2017 eröffnet. Dieses Resort hat eine große Zukunft vor sich. Noch bis Juni 2018 soll die Wegeinfrastruktur fertig gestellt sein. Die ersten Grundstücke wurden verkauft und die erste Villa wird in Kürze bezogen. Ganz toll haben mir die Ausstattung und Farben der Zimmer gefallen. Alles harmoniert hervorragend mit der Natur. Da es sich um ein sehr kleines Hotel mit nur 20 Zimmern handelt, geht es sehr familiär zu. Die Aussicht auf den Golfplatz und das Meer ist atemberaubend.

Fazit: Ich empfehle dieses Hotel für Paare, die die Ruhe eines adult-only Hotel zu schätzen wissen. Gut eignet sich das Palmares Beach House auch für eine größere Gruppe, die das gesamte Hotel für sich buchen können.

Nach dem Lunch mit Sandra Matos, Sales Managerin vom Penina Hotel & Golf Resort fahren wir zu Pestana Golf Resorts ebenfalls in Portimão. Hier werden wir von Emanuel Amador erwartet. Emanuel ist bereits seit 25 Jahren bei Pestana tätig und für das Operation von allen Bereichen verantwortlich. Er nimmt sich drei Stunden Zeit, uns das Resort und die Umgebung zu zeigen. Uns begleitet auf der Tour immer das herrliche Grün des Pestana Golfplatzes. Zum Resort gehören die Golfplätze Gramacho, Vale da Pinta, Silves Golf, Alto Golf, Vila Sol und Beloura Golf. Pestana ist der Golfurlaubanbieter von Portugal. Hier an der Algarve wird unlimited Golf auf allen sechs Plätzen geboten. Somit ist die Auswahl für die Gäste im wahrsten Sinne des Wortes unendlich.

Das gilt auch für die Unterkunft. Wir sehen eine Villa für bis zu sechs Personen. In der gleichen Ausstattung gibt es Villen für zwei und vier Gäste. Weiter geht es mit der Besichtigung eines Apartments für vier. Auch hier gibt es die Möglichkeit für zwei oder sechs Gäste, wenn Sie lieber ein Apartment buchen möchten. Emanuel nimmt uns mit zu einer Tour entlang der Küste und zeigt uns die schönen Buchten. Es ist fantastisches Wetter und die Strände sind gut besucht. Wir fahren durch Carvoeiro, ein bei Touristen sehr beliebtes Örtchen. Zurück auf Pestana Golf Resorts fahren wir zum Check in. Wir sind heute Nacht in einem Studio der nagelneuen Pestana Gramacho Residence untergebracht. Bevor wir zum Dinner ins Pestana Clubhouse gehen, machen wir es uns gemütlich in dem großen Wohn/Schlafraum mit separater Küche und Bad und genießen auf der kleinen Terrasse den tollen Blick auf dem Golfplatz.

Im Clubhouse ist es angenehm verweilen. Auf Wunsch können die Gäste der Villen, Apartments und Studios hier essen. Es gibt hier auch am nächsten Morgen einen tollen Frühstückservice, der von einigen Golfgruppen und Paare, die sich nicht selbst verpflegen wollen, in Anspruch genommen wird.

Fazit: Großes Resort mit vielen Unterkunftsmöglichkeiten und unlimited Golf auf sechs verschiedenen Golfplätzen. Das Resort eignet sich für jedermann.

Gerne hätten wir das Angebot von Emanuel in Anspruch genommen, mit einem Buggy über die verschiedenen Golfplätze zu fahren und den Golfern bei ihrem Spiel zuzusehen. Wir werden aber am Mittwochnachmittag, 28. März 2018, von Nicola Thiesing, Sales Managerin von Vidamar Resort in Albufeira erwartet. Nicola ist Deutsche und wohnt bereits seit 28 Jahren an der Algarve. Seit gut einem Jahr betreut sie die Golfer, die im Vidamar Resort absteigen. Das Vidamar arbeitet mit allen Golfplätzen an der Algarve zusammen. Am engsten ist die Kooperation mit dem direkt am Hotel liegenden Platz Salgados Golf. Der Platz ist relativ flach und für jedes Spielniveau gut bespielbar. Das Hotel ist das bis jetzt größte Haus, das wir persönlich besuchen. Aufgrund der Lage mit einem direkten Strandzugang durch das vorliegende Naturschutzgebiet, wird das Vidamar Resort auch gerne von Familien mit Kindern gebucht. Für Erwachsenen gibt es am Poolbereich eine adult-only Sektion. Neben dem großen Speisesaal in dem das Frühstück und Abendessen mit einem sehr umfangreichen Büffet serviert wird, kann der Gast sich auch für das asiatische oder italienische Restaurant entscheiden. Vom Halbpensionspreis werden in dem Falle € 15,00 angerechnet.

Zum Vidamar Resort gehören auch 90 Villen mit privatem Pool für zwei, vier oder sechs Personen. Wir bekommen unser Zimmer im Hotel mit Blick auf den Golfplatz. Ganz neu ist der indoor Spabereich mit einem riesen Pool und Massagenkabinen für die entsprechenden Behandlungen nach einem intensiven Golfspiel.

Fazit: Das Vidamar empfehle ich an Familien, die neben dem Golfspiel noch weitere Aktivitäten während ihres Urlaubs unternehmen wollen.

Am Donnerstag, 29. März 2018 fahren wir weiter in Richtung spanischer Grenze. Zu einem späten Lunch erwartet uns Fabriza Wolf im Golfresort Monte Rei. Da gerade das Osterturnier ausgetragen wird, bekommen wir einen guten Eindruck von der gesamten Atmosphere und genießen vor der Preisverleihung des tolle Büffet mit einer großen Auswahl an kalte und warme Speisen.

Fabriza zeigt uns das Resort. Der Golfplatz liegt eingebettet zwischen den Villen mit privatem Pool, die von bis zu sechs Personen bewohnt werden können. Wir bekommen unsere Villa im Parque Miradouro. Diese „Linked Villas“ sind rund um den Gemeinschaftspool gebaut und befinden sich direkt am „Veranda Restaurant“. Alle Villen sind im Großen und Ganzen gleich ausgestattet und eingerichtet und können von zwei, vier oder sechs Personen gebucht werden. Bei einer Belegung weniger als sechs werden die nicht benutzen Schlafzimmer geschlossen. Alle Zimmer haben Bad en Suite. Die Einrichtung ist warm und passend zur Umgebung. Wir genießen es, jeder ein eigenes Zimmer und Bad zu haben. Das wir mittags ausgiebig geluncht haben, gehen wir nicht ins „Vistas Restaurant“. Dort kocht Albano Lourenco, der 2004 einen Michelin Stern erhielt. Vom Clubhaus hat man einen einmaligen Blick über den Golfplatz Monte Rei bis zum Meer.

Fazit: Ein wunderschönes Resort für Familien und Paare aber auch Golfgruppen, die einen hochwertigen Platz spielen und das Ambiente einer wunderschönen Unterkunft genießen wollen.

Heute, am Freitag, 30. März 2018 machen wir uns um die Mittagszeit auf den Weg zu unserem letzten Resort. Bevor wir jedoch an Dona Filipa in Almencil ankommen, wollen wir uns noch die schönen Strände ansehen, die uns Fabrizia empfohlen hat. Nur knapp 5 Minuten von Monte Rei befindet sich der endlosstrand Praia Cacela Velha. Traumhaft. Hier kann man kilometerlang entlang dem Atlantischen Ozean spazieren gehen. Wir fahren weiter nach Tavira, dem Venedig von Portugal. In Ohlao machen wir einen Gelato-Stopp und schlendern am Hafen entlang. In diesem Teil der Algarva kann man wirklich sehr schön und authentisch Urlaub machen.

Das Dona Filipa haut uns um! Uns erwartet João, Salesassistant von Sandra Matos. Das Dona Filipa gehört zur JJW Gruppe, zu der auch das Penina Golf Resort gehört in dem wir am Dienstag übernachtet haben. João zeigt uns das Hotel, das bis auf einem Wing komplett renoviert wurde und wirklich sehr, sehr schön ist. Man hat immer direkten oder seitlichen Meerblick und/oder Blick auf den Golfplatz. Sehr geschmackvoll und hochwertig sind die Zimmer eingerichtet und ausgestattet. Wir bekommen zusammen eine Premium Suite, die unglaublich geräumig ist.

João fährt mit uns durch das Hollywood der Algarve. Wir fahren am Haus von Cliff Richard und weiteren Berühmtheiten vorbei. Auch Madonna hat hier gewohnt, bis sie ihr eigenes Haus in der Nähe von Lissabon bezogen hat. Wir besuchen die beiden Golfplatz San Lorenzo Golf und Phinhiros Golf, die Eigentum der JWW Group sind. Ein wichtiger Hinweis von João ist, dass diese Golfplätze fast ausschließlich von den Gästen von Dona Filipa bespielt werden. Für nicht im Hotel wohnende Gäste soll es schwieriger sein, eine Tee-Time zu bekommen. Außerdem ist das Greenfee in Höhe von ca. € 180,00 im Übernachtungspreis bei Dona Filipa enthalten. Das macht dieses Resort umso attraktiver. Abends speisen wir im „Dom Duarte Grill“, das Gourmetrestaurant im Dona Filipa. Seebarsch und Ente stehen auf dem Menü und wir probieren den dazu passenden weißen Algarve-Wein. Eine hervorragende Wahl und eine sehr nette und zuvorkommende Bedienung.

Fazit: Ein wunderschönes Resort für Paare (ggf. auch mit Kindern), die die Herausforderung von einem gehobenen Golfplatz zu schätzen wissen.

 

By | 2018-04-23T18:58:35+00:00 März 26th, 2018|Europa, portugal|0 Comments